Die Gründung der Heimat Österreich
Die Heimat Österreich wurde im Jahr 1951 durch den damaligen Leiter des Priesterseminars und späteren Salzburger Erzbischof DDr.Karl Berg (verstorben 1997), gemeinsam mit dem Caritasverband der Erzdiözese Salzburg, der Caritas der Erzdiözese Wien, dem Römisch-Katholischen Bistum St.Pölten und dem Caritas der Diözese Linz gegründet.
Unternehmensinfo
Unsere Gesellschafter sind die Caritasorganisationen von Salzburg,
Oberösterreich und Wien, Bistum St.Pölten und der Raiffeisenverband
Salzburg. Die Erfüllung des Gesellschafterauftrages ist unsere Verpflichtung; dazu
benötigen wir ihre Loyalität und Unterstützung.
Caritas Salzburg
Raiffeisenverband Salzburg
Caritas Wien
Caritas Oberösterreich
Bistum St. Pölten
Pensionierung DI Wilfried Haertl
Als Wilfried Haertl am 22. November 1990 die Geschäftsführung der "Heimat Österreich" übernahm, war dies der Beginn einer neuen und beispiellosen Ära, geprägt von Fortschritt, Veränderungen und Zusammenarbeit.
Unter seiner Führung entwickelte sich das damals aus zwanzig Mitarbeitern bestehende Unternehmen zu einem der großen gemeinnützigen Bauträger Österreichs. Sein Engagement und seine Aufopferungsbereitschaft zeichneten Haertl nicht nur als Geschäftsführer, sondern auch als Menschen aus. Den Kolleginnen und Kollegen bleibt er auch nach seinem Austritt aus der Firma in guter Erinnerung. Wilfried Haertl kann auf ein bewegtes Leben und eine lange, erfolgreiche Karriere zurückblicken.
Geboren am 7. September 1943 in Wien, besuchte er zunächst die allgemeine öffentliche Volksschule in der Kolonitzgasse. Im Alter von zehn Jahren wechselte er dann auf die Bundesrealschule im dritten Bezirk, wo Haertl im Sommer 1962 maturierte. Nach abgeleistetem Präsenzdienst inskribierte er ein Jahr später an der Technischen Hochschule in Wien. 1971 erfolgte der Abschluss des Architekturstudiums. 1974, nach Ablegung der Ziviltechnikerprüfung und der Verleihung der Befugnis, eröffnete er 1976 sein Architekturbüro. Selbständig tätig war er bis 1989.
Erste Kontakte zu seinem späteren Arbeitgeber knüpfte Haertl bereits 1987 durch seine Tätigkeit als technischer Betreuer von Wohnanlagen der "Heimat Österreich" in Wien und Deutsch-Wagram. Nachdem ihm 1990 das Angebot unterbreitet wurde, als stellvertretender Direktor der "Heimat Österreich" am Standort Salzburg tätig zu werden, zog er in die Mozartstadt. Noch Ende desselben Jahres wurde er zum Geschäftsführer ernannt und damit Nachfolger von Johann Schwendemann.
In den folgenden Jahren entwickelte sich die "Heimat Österreich" zu einem wichtigen und innovativen Unternehmen der gemeinnützigen Wohnungswirtschaft. Neben einer intensiven Ausweitung der Bautätigkeit, die dazu führte, dass das Bauvolumen innerhalb von zehn Jahren mehr als verdoppelt wurde, konnte die Mitarbeiterzahl vervierfacht sowie eine Zweigstelle in Wien eröffnet werden. Die "Heimat Österreich" begab sich auf einen Erfolgskurs, der bis heute anhält. Trotz großer wirtschaftlicher Verantwortung blieb Wilfried Haertl stets dem in seiner Ära entwickelten Leitbild der "Heimat Österreich" treu. Das firmeneigene Motto "Dem Menschen verpflichtet" nahm er wörtlich. Den Umgang mit seinen Mitarbeitern gestaltete er auf Basis gegenseitigen Respekts. Ein ehrliches und vertrautes Verhältnis stand dabei im Zentrum seiner Bemühungen. Persönliche Entwicklungsmöglichkeiten sowie ein gutes internes Betriebsklima sah Haertl als Voraussetzungen für das vom Unternehmen verkörperte Image der sozialen Verantwortung und Zuverlässigkeit. Nur ein aus motivierten Mitarbeitern bestehender Unternehmenskern, so war er sicher, garantiert Qualität und Professionalität. Sein Wertverständnis zwischenmenschlicher Beziehungen prägte auch das Verhältnis zu Geschäftspartnern und Kunden, deren Kontakt er stets suchte und pflegte. Durch seine ausgeprägten kommunikativen Fähigkeiten verschaffte Haertl der "Heimat Österreich" sukzessive ein Mitspracherecht in diversen Gremien und gewann das Vertrauen von kirchlichen Institutionen, Pfarren und Ordensgemeinschaften, womit auch die Bereitstellung geeigneter Grundstücke für den sozialen Wohnbau möglich wurde. Neben seiner Funktion als langjähriger Obmann der Landesgruppe Salzburg der gemeinnützigen Bauvereinigungen Österreichs (2000-2008) agierte Haertl zudem als Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der europäischen christlichen Siedlungs- und Wohnungsunternehmen beziehungsweise als Obmann der ARGE Eigenheim Salzburg. Weiteren Einfluss erzielte er als Mitglied des Aufsichtsrates des Revisionsverbandes Wien sowie durch seine Präsenz im Arbeitgeberverein.
Vorzeigeprojekte der HÖ wie das Kolpinghaus Hallein, das Diözesanarchiv in Salzburg, das Passivhaus am Samer Mösl in Holzbauweise sowie das erste zertifizierte Passivhaus in Wien und unzählige Wohnanlagen in den Bundesländern Salzburg, Niederösterreich, Wien, Oberösterreich und Steiermark sind bleibende Erinnerungen an seine erfolgreiche Zeit als Geschäftsführer der Heimat Österreich!
Für die langjährige produktive und kooperative Zusammenarbeit und das unermüdliche Engagement sprechen die MitarbeiterInnen , das Team der Geschäftsleitung, die Mitglieder des Aufsichtsrates und die Gesellschafter ein großes und aufrichtiges Dankeschön aus und wünschen Gesundheit und weiterhin viel Tatkraft für den neuen Lebensabschnitt.

