Die Waffelfabrik

Alte Bausubstanz in Verbindung mit modernem Wohnbau, Integration eines
bestehenden Gewerbebetriebes und einer sozialen Einrichtung in das Wohnhaus: so stellt sich das einzigartige Integrations-
Wohnprojekt „Waffelfabrik“ in der Redtenbachergasse in Ottakring
dar, das im Oktober 2001 seine ersten Mieter begrüßen durfte.
Das Wohnobjekt beinhaltet eine Wohngemeinschaft für acht behinderte Menschen, 28 Wohnungen mit Größen von 40-90 m² und eine historische Wiener Hohlwaffelfabrik in Backsteinmauern. HISTORISCHES GEBÄUDE
EINBEZOGEN Die Wohnungen verfügen über
Morgen- und Abendsonne und sind querdurchlüftet. Weiters warten sie
mit ganz besonderen Raumerlebnissen auf. Die Maisonetten betritt man oben
über Wohnebenen, die bis zur anderen Gebäudeseite durchgehen. Darunter
liegen die Schlafräume. Vier Wohnungen werden durch die großzügigen
hohen Räume des integrierten Ziegel-Fabriksgebäudes von 1900 zusätzlich
aufgewertet. Der historische Baukörper mit seinen beiden schön gegliederten
Ziegelfassaden prägt die Ansicht von der Straße. Er bleibt auch in der
Einfahrt und in den darüber liegenden Loggien und Wohnungen sichtbar. Eine
350 m² große begrünte Terrasse mit Kleinkinderspielplatz ist vom Gemeinschaftsraum des Wohnhauses im zweiten Stock über eine Brücke erreichbar. Der Erhaltungsgedanke kam auch den alten Bäumen zugute, die die neuen Bewohner jetzt durch die Jahreszeiten begleiten. WÄRME AUS FABRIKSMASCHINEN Außergewöhnlich innovativ ist auch die Haustechnik. Die Abwärme der Backautomaten der Hohlwaffelfabrik wird über ein Wärmerückgewinnungssystem zur Energieversorgung für die Wohnungen
genutzt.